Kamagra: Endlich wieder Kamasutra
152 Millionen Männer auf der ganzen Welt sollen von Erektionsproblemen geplagt sein. Viele von ihnen sind aber finanziell nicht in der Lage, teure Potenzwunder wie Viagra zu kaufen. Wenn also das Geld knapp wird und indische Liebeslehren wie das Kamasutra nicht mehr ohne Probleme „durchgeturnt“ werden können, ohne vorzeitig zu erlahmen, verspricht Kamagra Abhilfe. Der leuchtend türkisfarbene „Zwilling“ von Viagra gehört nämlich zu den sogenannten Generika. Diese Mittel mit absolut identischen Inhaltsstoffen dürfen erst produziert und verkauft werden, wenn die Alleinvertriebsfrist des Originalherstellers überschritten ist. Dann aber sind sie immer viel billiger als die „echten“ Pillen. Und die beste Nachricht: Kamagra ist schon eine ganze Weile auf dem Markt.
Mit halbseidenen, gepanschten Fake-Produkten aus Asien hat Kamagra nichts zu tun, obwohl es von einer indischen Firma hergestellt wird. Denn Ajanta Pharma gilt als gut beleumundetes Unternehmen, das medizinisch auf dem neusten Stand ist und seine Forschungen in Sachen Manneskraft energisch vorantreibt. Kamagra besteht dementsprechend aus exakt demselben Stoff (Sildenafil) wie Viagra und wirkt kein Deut anders. Lediglich äußerlich unterscheiden sich Generika manchmal stark von den Originalen. Wer Viagra kennt, erlebt demnach auch bei der türkisen kleinen Schwester nichts Neues: Um die 30 Minuten bis zum Wirkungseintritt, 4 Stunden verbesserte Erektionsstärke und manchmal die bekannten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Nasenlaufen oder Gesichtsröte.
Schnelles Oral Jelly
Wie Viagra steigert Kamagra die Standfestigkeit und dadurch möglicherweise die Dauer des Liebesspiels, aber nicht die sexuelle Lust an sich. Auch hier muss wenigstens erotische Ansprechbarkeit und Stimulierung gegeben sein, damit das Mittel überhaupt wirken kann. Mit Blick auf Wechselwirkungen und Einnahmeverbote ähneln sich die alte blaue und die neue meergrüne Tablette ebenfalls wie ein Ei dem anderen: Bei Kamagra bitte keine Nitro-Sprays anwenden, auf Modedrogen verzichten und als Patienten mit Herz-Kreislauf-Risiken oder Schlaganfällen niemals versuchen, auf eigene Faust die Pille einzunehmen. Es könnte lebensbedrohliche Folgen haben. Natürlich versteht sich von selbst, dass Mann den Hausarzt vor dem „ersten Mal“ seine Gesundheit checken lassen muss. Selbst wenn der Reiz noch so groß sein sollte, sich das online inzwischen recht unkompliziert bestellbare Medikament (nur mit Verordnung) nebenbei schnell selbst zu verschreiben und auf dem Schwarzmarkt zu besorgen.
Unschätzbares Plus für alle ungeduldigen Liebhaber mit großem Appetit auf neue Erfahrungen mit ihren wiederhergestellten sexuellen Energien: Kamagra ist auch als sogenanntes Oral Jelly zu haben – also in einem Tütchen in flüssiger Form. Da es so noch einige Minuten schneller vom Körper aufgenommen wird, sorgt es für Freude auch am eher ungeplanten Sex. Außerdem macht es die Herren der Schöpfung dementsprechend weitaus spontaner als sie es mit Viagra in Tablettenform sein könnten.
Der nächste Gang
Wer unbedingt noch einen Gang höher schalten möchte, weil er wegen erektiler Dysfunktion schon sehr lang auf eine Verbesserung seiner Liebesfähigkeit gewartet hat, kann sich über eine Weiterentwicklung des Mittels informieren. Kamagra Plus Apcalis, die hochgetunte Turbo-Version des Sildenafil-Inhaltsstoffs, soll schon zehn Minuten nach der Einnahme wahre Steherqualitäten garantieren. Die intensive Wirkung von bis zu 36 Stunden ist dabei nur noch mit der von Cialis, der „Urlaubspille“ (deren Generikum Apcalis darstellt) zu vergleichen. Wobei der (einigen Männern eher unangenehme) schier endlose Effekt von bis zu 36 Stunden bei diesem Kamagra-Superlativ dann ebenfalls im Bereich des Möglichen liegt. Während der gesamten Zeit dürfen keine kontraindizierten Mittel geschluckt werden und auch bei Alkohol ist äußerste Vorsicht geboten. Vor allem reifere Herren müssen sich mit ihrem Arzt beratschlagen, ob sie sich eine derart lange Lustperiode kräftemäßig zutrauen dürfen.
Bei allen Generika wie Kamagra ist übrigens darauf zu achten, sie nicht bei dubiosen Versandshops zu bestellen, die beschädigte Packungen, lose Pillen zu astronomischen Preisen oder Medikamente ohne Aufschrift anbieten. Man könnte einem fliegenden Händler aufsitzen, der einen zusammengerührten Cocktail von Wirkstoffen als Generikum präsentiert, um die Kasse klingeln zu lassen. Gute Versandfirmen verschicken Kamagra nur im unbeschädigten Blister (der Originalpackung) mit Produktions- und Verfallsdatum sowie dem Produzentennamen. Also Augen auf, um nicht ein blaues Wunder zu erleben!
Infos zu Kamagra
Sildenafil, der Wirkstoff von Kamagra, ist die älteste und am besten erforschte Substanz aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer
Studien haben gezeigt, dass Sildenafil 69% der Männer befähigt, eine Erektion zu erlangen, die über die Dauer des Geschlechtsverkehrs stabil gehalten wird.
Kamagra führt nur bei sexueller Stimulation bei einer Erektion, Sie müssen keine Angst vor peinlichen Spontanerektionen auf dem Stehgreif haben.
Sildenafil wird nicht nur als Potenzmittel, sondern auch zur Behandlung von Schlaganfall, Höhenkrankheit, Bluthochdruck und anderen Krankheiten eingesetzt.
